Geschäftsstelle im Haus des Handwerks · An der Gräfte 22 · 49377 VechtaTel. 04441 941-0 · Mo–Do 8:00–16:30 · Fr 8:00–12:30
Karriere im Handwerk

Aus Ideen wird Holz.

Tischlerinnen und Tischler entwerfen und bauen, was bleibt: Möbel, Innenausbau, Fenster, Türen und Treppen. Hier steht, wie die Ausbildung im Landkreis Vechta abläuft.

Der Beruf

Handwerk mit Kopf, Hand und Maschine.

Tischler*innen gestalten vor allem Holz, dazu Holzwerkstoffe, Kunststoffe, Glas, Metall und Stein. Sie entwerfen mit den Kunden Einzelstücke, fertigen sie in der Werkstatt, oft an modernen, computergesteuerten Maschinen, und bauen sie beim Kunden ein.

Das sollten Sie mitbringen

  • Geschick mit den Händen
  • Technisches Verständnis
  • Vorstellungskraft und eigene Ideen
  • Freude daran, etwas zu bauen, das bleibt
Ablauf

Drei Jahre, drei Lernorte.

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Gelernt wird im Betrieb, in der Berufsschule und in überbetrieblichen Lehrgängen.

1.

Grundlagen

  • Werkstoffe, Werkzeuge, Maschinen
  • Berufsschule in Lohne
  • Erste überbetriebliche Lehrgänge
2.

Vertiefen

  • Weitere überbetriebliche Lehrgänge
  • Zwischenprüfung zum Ende des 2. Jahres
3.

Gesellenstück

  • Planen, bauen, präsentieren
  • Gesellenprüfung im Sommer (Mai–Juli) oder Winter (November–Januar)
Berufsschule

BBS II des Landkreises Vechta
Adolf-Kolping-Schule Lohne
Klapphakenstraße 22, 49393 Lohne
adolf-kolping-schule-lohne.de

Lehrgänge

Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung im 1. und 2. Ausbildungsjahr bei der Handwerker Akademie Oldenburger Münsterland, Standort Cloppenburg oder Vechta.

Prüfungen

Zwischen- und Gesellenprüfung nimmt die Innung ab. Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle: Anna Schmid, 04441 941-124.

Karriere + Perspektiven

Nach dem Gesellenbrief geht's weiter.

Die Ausbildung ist der Anfang einer Laufbahn. Schon während der Ausbildung lassen sich Zusatzqualifikationen erwerben.

  • AnpassungsfortbildungWissen und Fertigkeiten auf dem aktuellen Stand halten, etwa bei neuen Techniken und Normen.
  • AufstiegsfortbildungMit Berufserfahrung zur höheren Qualifikation, zum Beispiel zum Tischlermeister, und mehr Verantwortung übernehmen.
  • StudiumMit (Fach-)Hochschulreife oder gleichwertigem Abschluss wie dem Tischlermeister in verschiedene Studienrichtungen.
Ausbildungsbetriebe

16 Betriebe bilden aus.

Fragen Sie direkt nach einem Praktikum. So finden Sie heraus, ob der Beruf zu Ihnen passt, und der Betrieb lernt Sie kennen. Oft wird daraus ein Ausbildungsplatz.

Fragen zur Ausbildung

Gut zu wissen.

Wo finde ich einen Ausbildungsplatz?

In der Betriebssuche mit dem Filter „Bildet aus“. Am besten fragen Sie zuerst nach einem Praktikum.

Welcher Schulabschluss ist nötig?

Ein bestimmter Abschluss ist nicht vorgeschrieben. Wichtiger sind Geschick, technisches Verständnis und Freude am Gestalten. Fragen Sie im Betrieb nach.

Wer hilft bei Fragen oder Problemen in der Ausbildung?

Lehrlingswart Ludger Schumacher (Vechta, Tel. 04441 4897) und die Geschäftsstelle: Anna Schmid, Tel. 04441 941-124.

Wann sind die Prüfungen?

Die Zwischenprüfung findet zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt. Gesellenprüfungen gibt es im Sommer (Mai bis Juli) und im Winter (November bis Januar).